Striezel am Ostersonntag – Nur mehr 10x schlafen ….

…. dann kommt der Osterhase!

 

Es war im November als ich mit meinen 2 besten Freundinnen in der Therme war. Jeder von euch kann sich denken über was 3 Mädls in der Therme reden.
Richtig, übers backen!
Wie backen wir unser Brot, Granola selber machen oder kaufen, Küchenmaschine ja/nein, Pizzastein UND ……. Sonntagsstriezel!
Da wir uns geeinigt hatten, die Handys im Spint zu lassen hatten wurde das Rezept erst nach dem wellnessen verschickt und ja … man kann es kaum glauben, 4 Monate sogar ignoriert.

Nun steht der Osternhase aber quasi schon vor der Türe und für mich gehört ein klassischer Striezel da einfach dazu. Also kramte ich das Rezept wieder aus den Tiefen meines Handys. Parallel suchte ich aber auch noch nach anderen Rezepten, und was soll ich sagen- ich habe es gefunden!

DAS Rezept für DEN Osterstriezel! Und das kann ich euch nicht vorenthalten!
Man braucht:

100 ml Wasser
430 g + 20 g Mehl, glatt
125 ml warme Milch
1/2 Würfel frischer Germ oder 1 Pkg. Trockengerm
75 g weiche Butter (Raumtemperatur)
50 g feiner Kristallzucker
1 TL Vanillezucker
1 Ei + 1 Eigelb (Raumtemperatur)
40 g Sauerrahm
2 TL feines Salz (8 g)

Optional:
150 g goldene Rosinen, gewaschen und trocken getupft

1 Eigelb + 2 TL Milch zum Bestreichen
Mandelblättchen zum Bestreuen

-> Zutaten für 2 mittelgroße Striezel á 4 Stränge

Zuerst gibt man 20g Mehl und ca 50ml vom Wasser in einen Topf und verquirlt es solange bis keine Klumpen mehr drinnen sind.
Das restliche Wasser dazu geben und unter ständigem Rühren erhitzt. Es darf nicht kochen. Nach kurzer Zeit wird man merken, dass sich die Konsistenz verändert und es dickflüssig wird. Sobald dies erreicht ist- Deckel drauf und abseits abkühlen lassen.

!! Man nennt dieses Brühstück auch Water Roux oder Tangzhong und es stammt ursprünglich aus der asiatischen Backtradition. Das Gebäck soll damit lockerer und weicher werden !!

Während dieses Mehl/Wassergemisch abkühlt löst man den Germ in der warmen Milch auf und mixt in einer Rührschüssel den Zucker, die weiche Butter und den Vanillezucker zusammen.
Das Ei und das Eigelb werden dazu geben bevor nun nach und nach die Germ/Milchmischung, den Sauerrahm, das Salz und das nur mehr lauwarme Tangzhong dazu kommen. Es wird solange gemixt bis sich alle Zutaten verbunden haben und eine schöne homogene Masse entstanden ist.
1/3 des Mehls (ca 150g) mischt man noch darunter bevor man vom Schneebesen zum Knethaken wechselt.
Unter ständigem Kneten wird Löffelweise das übrige Mehl eingearbeitet. Hat sich alles vermengt- den Teig per Hand kneten!

Achtung: der Teig ist sehr klebrig! Falls er zu klebrig ist und sich nicht ordentlich kneten lässt, einfach ein paar Minuten zugedeckt stehen lassen, die Hände mit neutralem Öl einölen und dann nochmal versuchen.

Der Teig muss nun 1- 1,5 Stunden bei Zimmertemperatur rasten und sollte sich verdoppeln!

Nun wird er in 8 gleichgroße Teile geteilt.
Jedes Stück nun auf einer möglichst nicht bemehlten Arbeitsfläche zu Kugeln schleifen und diese dann zu einem Strang ausrollen.
(Da mein Teig nach dem gehen aber noch immer sehr klebrig war konnte ich nicht auf das Mehl verzichten- was aber keinen Qualitätsverlust mit sich gezogen hat)

Die fertigen Stränge in Mehl drehen und nun zu einem Striezel flechten (4 Stränge pro Striezel). In eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform oder aufs Backblech geben und eine weiter Stunde gehen lassen. Die Zöpfe sollten sich dabei wieder deutlich vergrößern.
(Ich habe einen Striezel am Blech und einen in einer Kastenform gebacken.)

Das Eigelb wird mit der Milch vermischt, die Striezel damit eingepinselt und wahlweise mit Mandelblättchen oder Hagelzucker bestreut und im vorgeheizten Backrohr bei 175°Grad Ober- und Unterhitze ca. 25 Minuten goldgelb gebacken.
Auf einem Gitter auskühlen lassen und fertig!

(Bei mir hat sich das Flechtmuster verflüchtigt als ich die Zöpfe mit der Ei-Milchmischung eingepinselt habe. Ich glaube, dass ich die Stränge in zu wenig Mehl gedreht habe bzw der Teig dann vielleicht doch eine Spur zu weich war und somit nicht die Form halten konnte.)

Tipp:

  • Sollte jemand- so wie ich- keine Rosinen mögen kann man dieses natürlich weglassen, jedoch sollte man dann entweder eine Spur mehr Zucker verwenden oder die Mandelblättchen durch Hagelzucker ersetzen.

 

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