Mein Hund ….

seit 3470 Tage!

 

Geboren am 3. Juli 2008.
8 Welpen und genau er sollte es sein …. ein gelber Labrador! Einer von vielen.
Mit viel Glück hatte ich das Vorrecht mir den ersten Welpen des Wurfes auszusuchen. Ohne viel Ahnung ging ich an die Sache heran und gut war es!
Ich habe meinen zukünftigen Hund nicht auf Tauglichkeit „getestet“ und wurde auch nicht von „ihm ausgesucht“ …. sondern hab einfach auf mein Gefühl vertraut und fertig.

Ich hab den BESTEN Hund den man sich wünschen kann. Natürlich sagt das jeder Hundebesitzer- und schlimm wär es wenn es nicht so ist aber bei meinem trifft es auch wirklich zu!

Jamie ist mein erster Hund. Er ist überhaupt der erste Hund in meinem näheren Umfeld. Meine Familie hatte bis jetzt nur Katzen aber Hundeerfahrung konnte niemand vorweisen.
Deswegen war auch die Wahl der Rasse sehr entscheidend für mich!
Es sollte eine gelehrige, brave, nicht allzu anspruchsvolle, aber intelligente und familienfreundliche Rasse werden und so kam ich dann schlussendlich auf den Labrador.
Ich suchte lange!
Von dubiosen Inseraten bis zu offiziellen Züchtern klapperte ich alles ab, bis mich eines Tages eine damalige Freundin im Reitstall angesprochen und gefragt hat, ob ich denn nicht jemanden weiß der einen Hund haben möchte!
Sie haben ihren (Labrador) Rüden zum Decken zur Verfügung gestellt und bekommen nun einen Welpen den sie aber gerne weitergeben wollen.
Und das wars auch schon …. ein paar Wochen später lernte ich meinen ersten Hund kennen.


Ich besuchte ihn in den ersten 10 Wochen immer wieder und schon damals ist mir aufgefallen- ein ruhiger Charakter ist er nicht.
Mitte September war es dann soweit. Mit meinem Papa, meiner Schwester und einer Freundin holten wir den kleinen Zwerg- ich taufte ihn Jamie- ab.

Die ersten Tage/Wochen waren anstrengend, nervenaufreibend, putzintensiv, und überhaupt. Ich hatte keine Ahnung was mich alles erwarten würde!
Von einer angeknabberten Couch, kaputten Schuhe, einen Teppich den man nach dem 3 Häufchen nur mehr wegschmeißen kann bis zu einer riesigen Schachtel die in lauter kleine Teile zerfetzt wurde – war alles dabei!
So ging es geschätzt 3 Monate lang. Langsam aber doch pendelte sich dann alles ein und ich war sehr froh darüber. Lang hielt meine Freude jedoch nicht an.
Mit ca 6 Monaten fang sie an.
Die Pubertät!
In dieser Zeit haute es im sprichwörtlich „den Vogel raus“.
Alles was wir die Monate zuvor in der Welpenschule gelernt haben war vergessen. Wie ausgelöscht! Das Abrufen funktionierte nicht mehr, „Sitz“/„Platz“ waren Fremdwörter, fangen spielen seine neue Lieblingsbeschäftigung usw.

Aber auch diese Phase ging vorbei und ja … ich hab bei Gott nicht alles richtig gemacht, war sicher nicht die Konsequenteste in der Erziehung, hab das ein oder andere Mal Dinge vorausgesetzt die er gar nicht gelernt hatte und trotzdem, oder vielleicht auch gerade deshalb, ist er der perfekte Hund geworden!
Liebevoll, empathisch, brav, freundlich, sozial, folgsam und seit fast 10 Jahren an meiner Seite!

Und auch wenn ich es manchmal verfluche bei strömenden Regen oder Eiseskälte mit ihm eine Runde gehen zu müssen, es mich hin und wieder nervt nach der Arbeit zuerst mal den Hund zu holen und nicht gleich einkaufen oder ähnliches gehen zu können, es schwierig ist Spontan zu sein, weil man immer darauf schauen muss das der Hund versorgt ist, man an den Wochenenden nicht einfach liegen bleiben kann weil der Hund raus muss – so will ich auch keine Minute mit ihm missen.

 

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